WIR STERBEN NIEMALS AUS____by www.er.schossen.de.vu
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NEVER MORE ALONE

Name: Never more alone
Autorin: Alex
Inhaltsangabe: Leonie fliegt nach Paris, um ihren Vater zu treffen und Abstand von ihrer Mutter zu nehmen. Doch am Flughafen in Paris begegnet sie Bill und verbringt ihre Zeit in Paris mit ihm. Was alles in Paris passiert und wie es in Deutschland weiter geht. Müsst ihr lesen!!
Jugendfrei? Noch!!
Copyright bei Alex


Teil 1

Ich sitze im Flugzeug. Auf dem Weg nach Paris. Ich fühle mich verloren, allein gelassen. Ich hasste mein Leben. Meine Eltern sind frisch geschieden. Mein Vater ist nach Paris gezogen und ich sollte ihn besuchen für die nächsten Wochen weil meine Mom gesagt hatte das Abstand uns ganz gut tun würde.
Ich bin schon seit Ewigkeiten unterwegs. (Meine Mom ist von Magdeburg nach Loitsche gezogen na toll noch ein kleineres Kaff wär auch nicht gegangen! Ich hasste schon Magdeburg weil es so klein war, aber Loitsche? Das steht noch nicht mal auf ner Karte!) Meine Mom hatte mich am morgen zum Zug gebracht und hatte sich mich einem stumpfen Tschau verabschiedet und hat mich allein gelassen. Einfach in der Zug nach Berlin gesetzt! Und von Berliner Hbf sollte ich dann mit der Straßenbahn zum Flughafen und dann nach Paris dort sollte mein Dad mich abholen. Ob er dran denkt? Immer hin hatte ich eine Adresse und eine Telefonnummer dazu noch eine Info wo der zweite Schlüssel war. Zu alle dem hatte ich genug Französisch und Englisch Kenntnisse um klar zukommen, mit einer Sprache werde ich mich wohl verständigen können, nich wahr?
Wir sollten gleich Landen also packte ich meine wenigen Sachen zusammen und schnallte mich an.
Gelandet. Ich ging zur Gepäckannahme um meinen Koffer zuholen. Dort begegnete ich einen seltsamen Typen der seine Haare zu einen Zopf zusammen gebunden hatte, ein Cap auf und eine Sonnenbrille. Er sah so komisch aus ich konnte mir das Grinsen einfach nicht verkneifen. Er sah echt eigenartig aus. Er sah mich an und dann guckte schmunzelnd zu Boden. Am liebsten hatte ich ihn angesprochen aber ich ließ es sein. Ich nahm mein Koffer und ging an ihm vorbei. Aus den Augenwinkeln sah ich dass er mir nach guckte. Ich drehte mich kurz um sah ihn an und dachte ich würde ihn schon immer kennen. Ich dachte nach und er stand da wir guckten uns an. Und ich dachte ich könnte seine Gedanken lesen. Ich drehte mich um doch ich wollte gar nicht aber mir kam es idiotisch vor ihn die ganze Zeit an zu starren. Ich ging raus. Ich stand am Flughafen mitten in Paris kenn mich null aus und mein Dad war nicht da, na toll er hatte mich mal wieder vergessen! 
Ich musste wohl warten aber die Chancen sind gleich null das er vor 18h merken würde das ich noch nicht da wär. Aber es nutz nichts. Ich setzte mich auf meinen Koffer und sah bedröppelt auf die Straße wo die Autos an mir vorbei rasten. Ich merkte das die Tür hinter mir auf ging und der Typ von der Gepäckannahme kam mit 4 anderen Leuten raus. Er zog die Sonnenbrille ab und wir guckten uns wieder an. Er hatte so wunder schöne Braune Augen was ich erst jetzt bemerkte! Er kam auf mich zu. „Hey du^^ Wartest du auf jemanden? Es sieht so aus als wärst du traurig?“ „Ja!“ war das erste was ich raus bekam. Das einzige was ich in dem Moment konnte war in diese wunderschönen Augen zu gucken. „Hey hörst du mir zu?“
„Ähh was?“ Riss er mich aus meinen träumen. „Soll ich noch mal anfangen oder hast du den Anfang noch mit bekommen?“ „Äh ja ich warte auf jemanden aber ob der heute noch kommt. Der hat mich garantiert wieder vergessen.. wie schon so oft. Wie ich es hasse.“ Fluchte ich. Son scheiß wieso muss immer mir das passieren? Wette ich bin wieder rot?! „Wer hat dich vergessen? Hat er dich schon öfter vergessen?“ „Mein Vater und du hast keine Ahnung wie oft der Typ mich schon vergessen hat. Aber naja. Ich werde wohl irgendwann da ankommen wo ich hin will oder besser gesagt muss du hast nicht zufällig ne Paris karte?“ plauderte ich aufgeregt drauf los.
„Also erst mal kommst du mit mir. Ich kann dich ja schlecht quer durch Paris wandern lassen. Dann gucken wir mal ob ich ne Karte auftreiben kann. Und dann sehen wir weiter. OK?“ „Also ich weiß nicht ob ich das annehmen kann. Ich bin anstrengend!“ „Ach nicht schlimm, ich auch. Na los komm. Oder willst du hier bleiben und dumm rum sitzen oder dich verlaufen. Wenn du mit mir mitkommst bist du in lustiger Gesellschaft und weißt wo du dich befindest.“ „Naja ok.“ „Dann komm.“ Ich stellte mich hin und nahm mein Koffer. Wir gingen zu einen Großen Auto. Und der Typ ging zu einem Mann der nur nickte. Er kam auf mich zu. „Hallo meine Dame. Wir nehmen dich erst mal mit. Dann sehen wir was wir mit dir machen.“ Ich nickte nur. Was WIR mit dir machen ich fühlte mich als ob ich ein Gegenstand bin aber das war ich ja gewohnt. „Geh du mal ins Auto um dein Gepäck kümmere ich mich.“

Teil 2

Ich ging wie gesagt zum Auto dessen Tür aufstand. Ich sah schüchtern in hinein. Mich guckten sechs Augen an mit dem was-bist-du-denn-für-eine blick an. Und ich fühlte mich total unerwünscht. Der eine von der Gepäckannahme klopfte neben sich auf den sitz. Ich sollte mich da wohl hinsetzen. Prima ganz hinten. Perfekt. Da kann ich mich einigeln und nix tun. Luft sein. Halt das was ich am besten konnte. Ich ging ins Auto setzte mich und starrte nach draußen. Der Wagen fuhr an. Mir tippte jemand auf die Schulter und riss mich dadurch aus meinen Gedanken. Ich sah in die Runde und mich sahen alle an.
„Wie heißt du?“ fragte mich der Typ von eben. „Leonie.“ Antwortete ich knapp.
„Und was machst du hier allein in Paris?“ Fragte mich ein anderer mit Dreadlocks. „Abstand nehmen von meiner Mom.“ Achso. „Und warum hat dich keiner abgeholt?“ fragte er wieder. Und ich könnte heulen. Immer wurde ich ausgeschlossen gemobbt, gedisst und vergessen. Ich war halt anders. Doch alle akzeptierten es nicht. Ich merkte wie die erste Träne mir über dir Wange lief. „Hab ich was Falsches gesagt? Es tut mir leid wenn.“ Sagte er mit entschuldigendem Ton. Jemand legte mir die Hand auf die Schulter. Das erste mal das sich jemand für meine Gefühle interessierte und mich tröstete. Ich war eigentlich immer alleine mit meinen Problemen und Gefühlen.
„Hey, was ist denn los. So schlimm ist er nun auch nicht das man in tränen ausbrechen muss. Hey es ist doch alles in Ordnung, oder?“ „Ist schon gut. Ignoriert mich ruhig, bin ich gewohnt tut einfach so als wär ich nicht da. Tut sowieso jeder.“ Ich zog die Beine an umarmte sie und weinte noch mehr.
„David halt bitte mal an!“ „Ok.“ Der wagen stoppte. Der Typ neben mir schnallte sich ab und umarmte mich ich umarmte ihn auch. Er strahlte so viel Wärme und Geborgenheit aus. Und ich konnte nicht mehr alles kam wieder hoch. Nach einer Zeit löste er sich von mir und wischte mir eine Träne aus dem Gesicht. Er setzte sich wieder hin und nickte nach vorne. Der Wagen fuhr wieder an. Es war still im Wagen nur ich schluchzte nur ab und zu. Nach ein paar Minuten hielt der Wagen wieder und alle stiegen aus Ich als letztes. Ich wollte nur noch alleine sein. Ich ging weg ich wusste zwar nicht wo ich war. Aber es war mir auch egal. 20 Meter entfernt setzte ich mich auf eine Treppe.
Und versuchte mich zu beruhigen. Was war nur mit mir los? So was hatte ich doch sonst nicht. Ich schlucke doch sonst immer alles. Ich hatte doch alles verdrängt. Ich legte meinen Kopf auf meine Knie und schoss kurz die Augen.
Ich wollte nicht mehr. Wieso kümmerten sie sich um mich? Wieso kann das meine Mutter nicht? Ich kenn sie kaum doch es kommt mir so vor als würde ich sie besser kennen also so viele andere denken. Ich öffnete meine Augen und der Typ setzt sich ganz nah neben mich. Er legt seine Arme um mich und guckt zu Boden. Wir schwiegen. „Ich bin übrigens Bill.“ So fing er an dann schwieg er wieder. Er legte seinen Kopf auf meine Schulter. Ich sah ihn an. Er war so als würde er mit mir leiden. „Warum tust du das?“ „Was?“ „Das!“ „Wieso ist das schlimm?“ „Es hat sich seit Ewigkeiten mehr um mich gekümmert geschweige denn mich umarmt und nichts dafür verlangt.“
„Wie kümmert sich keiner um dich?“ „Niemand. Meine Ma ist den ganzen Tag nicht zuhause. Mein Vater lebt jetzt hier sie haben sich scheiden lassen! Aber warum erzähl ich dir das überhaupt? Dich interessiert das sowieso nicht. Für mich interessiert sich niemand.“ „Doch ich! Ich möchte dir zuhören. Ich interessiere mich für dich. Ich will dir helfen. Also erzähl schon. Ich sags auch keinem!“ „Ok. Schon früher haben sie mich nicht viel beachtet. Ich glaube sie sind nur solange zusammen geblieben wegen mir. Es ist schlimm. Mit 5 war ich komplett selbständig. Musste ich ja. Sonst wär ich ja eingegangen. Ich musste mich anpassen. Sie haben mich immer vergessen. Ich der Stadt, Bahnhof, Geschäfte. Mir war das nach ner Zeit egal. Ich bin dann nach ner Zeit allein nachhause gegangen. Tja und als ich in die Schule kam wurde ich schon gemobbt und es hat bis jetzt nicht aufgehört! Ich bin halt anders. Ich kann doch nicht anders sein als ich bin.“ Ich sah in an. Er blickte mit einem Aufbauenden Blick zurück. „Du Arme ..-“ „Nein bemitleide mich nicht. Das zieht mich nur noch mehr runter.“ „Ok. Und was sagt der Rest deiner Familie dazu?“ „Keine Ahnung ich kenn den Rest der Familie nicht!“ „Oh. Willst du den Tag mit mir verbringen?“ Er sah mich mit einem Dackelblick an. Und ich konnte nicht nein sagen. „Gerne. Lass uns gehen deine Leutz warten bestimmt schon. Außerdem war ich schon genug traurig heute. Also.“ „Nun gut. Dann komm.“ Er stand auf und hielt mir die Hand hin. Ich stand auf und fühlte mich ein wenig besser. Wir gingen zu den Anderen. Sie haben echt gewartet.
„Geht’s dir besser?“ fragte der Typ mit den Dreads. Ich nickte. „Ach, hätte ich ja fast vergessen. Ich bin Tom. Und das sind Gustav und Georg.“ „Hi.“ Sagte ich leise. „Jungs lasst und rein gehen.“ Kam es von hinten. Wir setzten uns in Bewegung. Und 10min stand ich in einem Hotelzimmer. Bill war im Badezimmer. Wohl schon seit 10 minuten. Was macht der Junge da drin?